Wie ich mich durch schwierige Phasen gekämpft habe – Mein Weg zur Selbstständigkeit
Es gibt Momente im Leben, die einem das Gefühl geben, als würde alles gleichzeitig auf einen einprasseln. Besonders herausfordernd wird es, wenn man zwischen einer Festanstellung, der Selbstständigkeit und dem Familienalltag jonglieren muss. So erging es mir, als ich mich entschied, meinen sicheren Job als Pressesprecherin in einem Krankenhaus zu kündigen und als Geschäftsführerin von Robbers & Rambow Media in die Selbstständigkeit zu starten. Der Übergang war alles andere als einfach – es war eine wahre Herausforderung, vor allem, weil ich gleichzeitig ein Kind zu betreuen hatte, den Haushalt managen musste und den Druck der Unternehmensgründung spürte.
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Der Wendepunkt: Das Gefühl der Überforderung durch die Mehrfachbelastung
Der Job als Pressesprecherin war toll und er brachte mir eine gewisse Sicherheit und Struktur. Doch das Gefühl der wirklichen Belastung kam, als ich versuchte, die Anforderungen meiner Festanstellung, meiner Selbstständigkeit als Geschäftsführerin und meiner Rolle als Mutter unter einen Hut zu bringen. Ich wollte mein eigenes Unternehmen aufbauen und als Geschäftsführerin von Robbers & Rambow Media durchstarten, aber gleichzeitig musste ich auch meine familiären Verpflichtungen und den Haushalt managen. Der Druck wuchs, und irgendwann fühlte es sich an, als würde ich mich in zu viele Richtungen gleichzeitig zerreißen.
Der Wendepunkt kam, als ich an meine physischen und emotionalen Grenzen stieß. Ich war völlig erschöpft und fragte mich, wie es weitergehen sollte. Die Verantwortung, sowohl als Unternehmerin als auch als Mutter alles zu leisten, wurde zunehmend unerträglich. Ich musste eine Veränderung herbeiführen, bevor ich mich selbst verlor.
Der Übergang: Unterstützung durch meine Geschäftspartnerin und Mitarbeiter
Die Lösung für das Gefühl der Überforderung fand ich mit der Unterstützung von Julia, meiner Geschäftspartnerin und großartigen Freundin. Ohne Julias Hilfe wäre der Übergang in die Selbstständigkeit noch schwieriger gewesen. Sie übernahm zu der derzeit viele Aufgaben im Unternehmen, da sie schon früher den Schritt gewagt hat ihre gesamte Arbeitszeit in unsere Firma zu stecken. Diese Hilfe benötigte ich in dieser Phase so sehr!
Wir begannen, klare Arbeitszeiten und Verantwortlichkeiten zu definieren. Morgens konzentrierte ich mich auf das Unternehmen, nachmittags auf meine Familie, und an manchen Abenden nahm ich mir bewusst Zeit für mich selbst. Diese Aufteilung half mir, den Alltagsstress zu reduzieren und meine Energie zu bündeln.
Das Gefühl von Teamarbeit: Gemeinsam erfolgreich in der Selbstständigkeit
Mit Julias Unterstützung fand ich schnell heraus, wie wichtig es ist, nicht alles alleine zu machen. Die Selbstständigkeit brachte neue Herausforderungen mit sich, aber zusammen mit Julia konnten wir als Team diese meistern. Sie war nicht nur eine wertvolle Geschäftspartnerin, sondern auch eine große emotionale Stütze. Wir ergänzen uns perfekt: Während ich mich auf die Struktur und Prozesse konzentriere, bringt Julia ihre Talente der Recherche und Kommunikation ein und dies sorgt für den reibungslosen Ablauf im Büro.
Durch unsere enge Zusammenarbeit konnte sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickeln und gleichzeitig war es uns möglich unseren familiären Verpflichtungen gerecht zu werden. Diese Erfahrung zeigte mir, wie entscheidend es ist, sich Unterstützung zu suchen und nicht zu versuchen, alles allein zu schaffen.
Eine große Hilfe sind auch unsere Mitarbeiter, die mittlerweile unverzichtbar für uns geworden sind. Sie übernehmen zahlreiche Aufgaben, wie die Betreuung unserer Kunden, die Führung von Verhandlungen und die Leitung externer Projekte.
Geduld mit sich selbst: Der Schlüssel zum Erfolg in der Selbstständigkeit
Eine der größten Lektionen, die ich in dieser Zeit gelernt habe, ist, Geduld mit mir selbst zu haben. Die perfekte Balance zwischen Selbstständigkeit, Familie und dem alltäglichen Leben lässt sich nicht über Nacht erreichen. Es gab Momente, in denen ich mich überfordert fühlte und mir Vorwürfe machte, nicht alles unter Kontrolle zu haben. Doch ich lernte, mit mir selbst nachsichtiger zu sein und zu akzeptieren, dass Perfektion nicht das Ziel ist.
Die Selbstständigkeit ist eine Reise, die Zeit braucht. Auch heute noch gibt es Tage, an denen nicht alles nach Plan läuft. Aber ich habe gelernt, dass es okay ist, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Was wirklich zählt, ist die Weiterentwicklung und der Mut, immer weiterzumachen.
Was ich aus dieser Zeit gelernt habe
Heute blicke ich mit Stolz auf meinen Weg als Geschäftsführerin von Robbers & Rambow Media zurück. Der Übergang von der Festanstellung in die Selbstständigkeit war mit vielen Herausforderungen verbunden, aber die Unterstützung meiner Geschäftspartnerin Julia und unser gemeinsames Teamwork haben den Unterschied gemacht. Wir haben zusammen als Team Herausforderungen gemeistert, die ohne diese Zusammenarbeit kaum zu bewältigen gewesen wären.
Wenn du gerade in einer ähnlichen Situation bist – vielleicht in einer Festanstellung, die du hinter dir lassen möchtest, oder in der Selbstständigkeit, die du aufbauen möchtest – dann möchte ich dir Mut machen: Du musst nicht alles allein schaffen. Es ist wichtig, Unterstützung zu suchen, Aufgaben zu delegieren und zu akzeptieren, dass nicht immer alles perfekt sein muss. Veränderung braucht Zeit, und es ist okay, diesen Prozess in deinem eigenen Tempo zu gehen.
Am Ende des Tages ist es nicht die perfekte Balance, die zählt, sondern die Erkenntnis, dass du Schritt für Schritt vorankommst und dabei immer mehr über dich selbst und deine Fähigkeiten lernst. Und das ist mehr als genug.